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Lexikon
Wildbiologie·Mittlere Prüfungsrelevanz

Revierverteidigung

Aktives Abwehren von Eindringlingen aus einem beanspruchten Revier oder Territorium.

Revierverteidigung ist ein Ausdruck territorialen Verhaltens und kein menschlicher Organisationsakt. Viele Arten sichern so Zugang zu Nahrung, Paarungspartnern oder Brutplätzen.

Territorium wird behauptet

Bei der Revierverteidigung wehren Tiere Konkurrenten durch Drohen, Verfolgen, Kämpfen oder Markieren ab. Sie schützt Ressourcen und soziale Ordnung innerhalb der Art. Der Begriff beschreibt damit eine wichtige Form innerartlicher Konkurrenz.

Nutzen für Artenkenntnis

Wer Revierverteidigung beobachtet, versteht Balz, Territorialrufe, Markierverhalten und saisonale Unruhe besser. Gerade in Brut- oder Paarungszeiten tritt dieses Verhalten deutlich hervor. Lehrreich ist der Begriff, weil sich an ihm Verhalten, Raumanspruch und Fortpflanzung verbinden.