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Lexikon
Wildbiologie·Hohe Prüfungsrelevanz

Reviertreue

Tendenz eines Tieres, einen vertrauten Raum regelmäßig wieder zu nutzen.

Reviertreue beschreibt die Bindung eines Tieres an einen bekannten Lebensraum. Sie ist für Beobachtung, Ansprache und Management vieler Arten von großer Bedeutung.

Bindung an vertraute Räume

Reviertreue bedeutet, dass ein Tier oder eine Tiergruppe über längere Zeit denselben Raum nutzt und wieder aufsucht. Diese Bindung kann stark oder schwach ausgeprägt sein und variiert nach Art, Alter und Jahreszeit. Der Begriff ist deshalb verhaltensbiologisch und nicht bloß geografisch.

Warum das jagdlich wichtig ist

Reviertreue erleichtert es, Wechsel, Einstände und Aktivitätsmuster einer Art zu verstehen. Gleichzeitig kann Störung dazu führen, dass diese Bindung geschwächt oder aufgegeben wird. Prüfungsrelevant ist der Begriff, weil Raumnutzung ohne Kenntnis der Reviertreue oft falsch gedeutet wird.