Quellgebiet
Landschaftsbereich, in dem Quellen entstehen und der hydrologisch besonders sensibel ist.
Quellgebiete sind kleine, aber ökologisch oft sehr wertvolle Räume. Sie beeinflussen Wasserqualität, Feuchtigkeit, Vegetation und damit auch die Attraktivität eines Reviers für viele Arten.
Hydrologischer Ausgangsraum
Ein Quellgebiet umfasst den Bereich, in dem Grundwasser an die Oberfläche tritt und der Wasserlauf seinen Anfang nimmt. Solche Zonen sind oft kühl, feucht und empfindlich gegenüber Verdichtung oder Stoffeinträgen. Der Begriff verbindet also Wasserhaushalt, Boden und Vegetation.
Bedeutung für Schutz und Revierarbeit
Quellgebiete sollten besonders schonend behandelt werden, weil kleine Eingriffe große Folgen für Wasser und Lebensgemeinschaften haben können. Sie sind häufig wertvolle Kleinbiotope und Rückzugsräume. Lehrreich ist der Begriff, weil gutes Revierhandeln immer auch Wasser als Lebensgrundlage mitdenkt.
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