Jagdprüfung.de
Lexikon
Wildbiologie·Mittlere Prüfungsrelevanz

Quartierwechsel

Wechsel eines Tieres zwischen unterschiedlichen Ruhe-, Nahrungs- oder Jahresquartieren.

Quartierwechsel beschreibt die räumliche Verlagerung zwischen genutzten Aufenthaltsorten. Das kann täglich, wetterbedingt oder jahreszeitlich ausgelöst sein.

Bewegung zwischen genutzten Bereichen

Ein Quartierwechsel liegt vor, wenn ein Tier seinen bisherigen Aufenthaltsort verlässt und ein anderes Quartier aufsucht. Das kann zwischen Einstand und Äsungsfläche oder zwischen Sommer- und Winterbereich geschehen. Der Begriff ist deshalb verhaltensbiologisch und räumlich zugleich.

Bedeutung für Beobachtung und Jagd

Wer Quartierwechsel erkennt, versteht Tagesrhythmus, Störungsreaktion und Lebensraumnutzung einer Art besser. Gerade bei wiederkehrenden Wechselbewegungen lassen sich Zeiten und Routen häufig recht genau beobachten. Für die Prüfung ist der Begriff vor allem als Verbindung von Verhalten und Revierkenntnis wichtig.