Nachgeahmter oder natürlicher Laut, der Wild in jagdlicher Absicht anlocken soll.
Lockrufe sind zentrale Mittel bestimmter Lockjagden. Sie wirken nur dann überzeugend, wenn Lautbild, Zeitpunkt und Verhalten des Wildes zusammenpassen.
Was ein Lockruf leistet
Ein Lockruf imitiert den Laut einer Wildart oder nutzt einen natürlichen Reizlaut. Damit soll Neugier, Territorialverhalten oder soziale Reaktion ausgelöst werden. Der Begriff beschreibt also die akustische Seite der Lockjagd.
Einsatz und Grenzen
Ein guter Lockruf wirkt nur dann, wenn Wind, Deckung und Jahreszeit passen. Falsch eingesetzte Rufe vergrämen eher, als dass sie Erfolg bringen. In der Prüfung wird oft betont, dass Lockjagd weit mehr als bloßes Tönen ist.
Lockruf und Reizjagd
Der Lockruf ist die akustische Grundlage vieler Reiz- und Lockjagden, vom Blatten beim Rehwild bis zum Locken von Krähen oder Füchsen. Entscheidend bleibt das überzeugende Lautbild im richtigen Moment. Ein unsauberer oder zur falschen Zeit eingesetzter Ruf vergrämt das Wild eher, als dass er es heranzieht.
Verwandte Begriffe