Lehmboden
Feinkörniger, wasserhaltender Boden mit großer Bedeutung für Vegetation und Reviernutzung.
Lehmböden beeinflussen Pflanzenwuchs, Befahrbarkeit und Feuchteverhältnisse im Revier stark. Damit wirken sie indirekt auch auf Äsung, Deckung und Wildverteilung.
Bodeneigenschaften
Lehmboden enthält feine mineralische Anteile und kann Wasser gut speichern. Er ist damit fruchtbar, kann bei Nässe aber schwer und schmierfähig werden. Für die Land- und Reviernutzung ist diese Bodenart deshalb sehr prägend.
Bedeutung im Revier
Lehmböden beeinflussen, welche Pflanzen auf Wildäckern oder Saumflächen gut gedeihen. Sie prägen außerdem Trittsiegel, Befahrbarkeit und das Verhalten von Wild bei nasser Witterung. Der Begriff ist daher landschaftskundlich nützlicher, als er zunächst klingt.
Verwandte Begriffe