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Lexikon
Jagdhunde · Jägersprache·Hohe Prüfungsrelevanz

Kranksuche

Suche des Jagdhundes nach angeschossenem oder verletztem Wild anhand der Schweißfährte oder des Körpergeruchs.

Die Kranksuche ist die Suche eines Schweißhundes oder Bracken nach angeschossenem, krankem oder verletztem Wild. Sie ist eine der wichtigsten Aufgaben des Jagdhundes und der Jägerprüfung. Eine zuverlässige Kranksuche verhindert unnötiges Leiden von Wild.

Definition

Kranksuche bezeichnet die Suche eines Jagdhundes nach angeschossenem, krankem oder verletztem Wild. Der Hund folgt dabei der Schweißfährte (Blutspur) oder dem Körpergeruch des Wildes. Die Kranksuche kann sich über Stunden und Kilometer erstrecken.

Ablauf einer Kranksuche

Nach dem Schuss werden alle Zeichen am Anschuss gesichert. Dann wird ein geprüfter Schweißhund mit dem Hundeführer herbeigerufen. Der Hund wird am Anschuss an die Fährte gesetzt und folgt dem Wild. Je nach Länge der Fährte arbeitet der Hund an der langen Leine oder los. Das Ziel ist, das Wild zu finden und, falls nötig, anzuzeigen.

Anforderungen an Kranksuche-Hunde

Für die Nachsuche werden spezielle Rassen eingesetzt: Hannoverscher Schweißhund, Bayrischer Gebirgsschweißhund, Deutsch-Drahthaar (auch für Nachsuche geeignet), Bracken. In Deutschland gibt es Prüfungen (SKN-Prüfung) für Nachsuchehunde. Viele Bundesländer schreiben die Nachsuche mit geprüftem Hund vor.

Prüfungsrelevanz

Prüfungsthemen: Was ist Kranksuche? Welche Hunde werden eingesetzt? Wann ist Nachsuche Pflicht? SKN-Prüfung.

Relevante Wildarten

Rehwild·Rotwild·Schwarzwild