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Lexikon
Jagdpraxis·Niedrige Prüfungsrelevanz

Krähenfalle

Spezielle Fangvorrichtung für Krähen, deren Einsatz besonders rechtssensibel ist.

Krähenfalle ist ein Sammelbegriff für Fanggeräte, die auf Krähenvögel ausgerichtet sind. Wegen Arten- und Tierschutzfragen ist ihr Einsatz besonders sensibel und niemals mit bloßer Zweckmäßigkeit zu rechtfertigen.

Technischer Sammelbegriff

Eine Krähenfalle ist kein einheitliches Baumuster, sondern ein Oberbegriff für auf Krähen ausgelegte Fangsysteme. Je nach Bauweise unterscheiden sich Selektivität, Sichtbarkeit und Kontrollaufwand erheblich. Schon deshalb darf der Begriff nicht schematisch behandelt werden.

Besondere Anforderungen

Bei Vögeln sind Artenschutz, Tierwohl und Fehlfangrisiken besonders kritisch. Deshalb ist die rechtliche Bewertung solcher Fallen komplex und stark vom konkreten System abhängig. Für Prüfungszwecke genügt die klare Einsicht, dass Fangmaßnahmen hier besonders streng zu beurteilen sind.