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Lexikon
Jagdpraxis·Niedrige Prüfungsrelevanz

Kopplungsjagd

Nicht bundesweit fest definierter Begriff für eng abgestimmte, gekoppelte Jagdabläufe.

Kopplungsjagd ist kein einheitlicher Standardbegriff des deutschen Jagdwesens. Wenn er verwendet wird, beschreibt er meist organisatorisch eng verbundene Jagdabschnitte oder gekoppelte Vorgehensweisen.

Unscharfer Praxisbegriff

Das Wort deutet auf ein gekoppeltes oder aufeinander abgestimmtes Jagdhandeln hin. Es sagt aber nicht eindeutig, ob damit Personen, Hunde, Stände oder Revierschritte gemeint sind. Deshalb sollte der Begriff immer nur mit erklärendem Kontext verwendet werden.

Lehrreicher Umgang

In der Jagdpraxis sind klare Begriffe wie Drückjagd, Treiben oder Gesellschaftsjagd hilfreicher. Kopplungsjagd zeigt eher, dass manche Wörter im Reviergebrauch unscharf bleiben. Für ein gutes Lexikon ist daher die ehrliche Kennzeichnung solcher Unschärfe wichtiger als eine künstliche Festlegung.

Häufige Verwechslung

Kopplungsjagd ist keine klar festgelegte Jagdart wie Ansitz, Pirsch oder Drückjagd.