Kleinräuber
Kleinere räuberisch lebende Arten mit Bedeutung für Bodenbrüter und Niederwild.
Als Kleinräuber werden kleinere Prädatoren zusammengefasst, die Eier, Jungwild und Kleinsäuger erbeuten. Der Begriff ist praxisnah und hegebezogen, aber keine starre zoologische Kategorie.
Praxisbegriff statt Tierordnung
Kleinräuber meint nicht eine einheitliche wissenschaftliche Gruppe, sondern kleinere räuberisch lebende Arten im Revier. Je nach Region gehören dazu etwa Marderartige, Iltis, Hermelin, Mink oder ähnliche Beutegreifer. Die Einordnung folgt also eher der jagdlichen Wirkung als der Systematik.
Bedeutung für Niederwildhege
Kleinräuber können erheblichen Einfluss auf Gelege, Küken und Jungwild haben. Deshalb werden sie in der Niederwildhege zusammen mit größeren Prädatoren mitgedacht. Wichtig ist dabei immer, zwischen geschützten, jagdbaren und invasiven Arten sauber zu unterscheiden.
Verwandte Begriffe