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Lexikon
Wildbiologie·Mittlere Prüfungsrelevanz

Klauenseuche

Älterer Sammelbegriff für seuchenhafte Erkrankungen im Bereich der Klauen.

Klauenseuche ist kein exakt einheitlicher moderner Fachbegriff, sondern eher ein älterer Sammelausdruck. Gemeint sind seuchenhafte oder ansteckende Erkrankungen, die Klauen und Fortbewegung von Paarhufern beeinträchtigen.

Begriffliche Einordnung

Unter Klauenseuche werden umgangssprachlich oder historisch verschiedene ansteckende Erkrankungen im Klauenbereich zusammengefasst. Der Ausdruck ist weniger präzise als eine veterinärmedizinische Diagnose. Für die Jagdpraxis ist deshalb immer die konkrete Krankheit entscheidend.

Bedeutung im Revier

Klauenveränderungen können zu Lahmheit, Abmagerung und erhöhter Anfälligkeit führen. Auffällige Stücke müssen deshalb besonders sorgfältig beobachtet und bei Bedarf gemeldet oder waidgerecht erlöst werden. Prüfungsrelevant ist vor allem die Sensibilität für Tiergesundheit und Seuchenhygiene.