Kapitalwild
Besonders starkes, reifes und meist trophäentragendes Stück Wild.
Kapitalwild ist ein jagdlicher Ansprechbegriff für auffallend starkes und ausgereiftes Wild. Gemeint sind meist reife, körperlich und trophäisch markante Stücke, nicht bloß Wild mit vielen Enden.
Bedeutung des Begriffs
Als Kapitalwild bezeichnet man besonders starke und meist reife Stücke einer Wildart. Der Ausdruck ist wertend und stammt aus dem jagdlichen Sprachgebrauch. Er bezieht sich häufig auf körperliche Stärke, Alter und Trophäenentwicklung zusammen.
Richtiges Ansprechen
Kapitalwild darf nicht vorschnell nur anhand einer auffälligen Trophäe angenommen werden. Auch Körperbau, Verhalten und Gesamtentwicklung müssen passen. In der Hege ist wichtig, dass Kapitalwild nicht automatisch abschusswürdig oder abschussschonend ist.
Prüfungsrelevante Einordnung
In der Prüfung wird der Begriff häufig als jagdsprachliche Wertbezeichnung verstanden. Erwartet wird dann, dass Kapitalwild keine feste gesetzliche Kategorie ist. Die saubere Unterscheidung zwischen Jagdsprache und Rechtsbegriff ist hier entscheidend.
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