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Lexikon
Jagdpraxis·Mittlere Prüfungsrelevanz

Jagdtrophäe

auch: Trophäe

Teil des Wildes, der als bleibendes Erinnerungs- oder Bewertungsstück erhalten wird.

Jagdtrophäen sind meist Geweihe, Gehörne, Grandeln oder Waffen, die nach dem Erlegen aufbewahrt werden. Sie haben kulturelle, persönliche und teils hegerische Bedeutung, dürfen aber nie Selbstzweck der Jagd sein.

Was als Trophäe gilt

Eine Jagdtrophäe ist ein charakteristischer Teil des erlegten Wildes, der als Erinnerungs- oder Beurteilungsstück dient. Typisch sind Geweih, Gehörn, Grandeln oder das Gewaff des Keilers. Welche Teile in Betracht kommen, hängt von der Wildart ab.

Einordnung und Bedeutung

Trophäen spielen in Brauchtum und Abschussbeurteilung eine Rolle, etwa bei Hegeschauen. Sie dürfen jedoch nicht dazu führen, dass nur auf starke Stücke und nicht auf hegerisch sinnvolle Abschüsse geachtet wird. Waidgerecht bleibt die Jagd nur, wenn die Gesamtverantwortung vor der Trophäe steht.