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Lexikon
Jagdpraxis·Mittlere Prüfungsrelevanz

Jagdmoral

Ethische Selbstbindung des Jägers über bloße Gesetzeserfüllung hinaus.

Jagd moralisch zu beurteilen heißt, nicht nur nach Erlaubnis, sondern nach Verantwortung zu handeln. Jagdmoral verbindet Respekt vor Wild, Sorgfalt im Handeln und ehrliche Selbstbegrenzung.

Ethischer Gehalt

Jagd moralisch zu führen bedeutet, das eigene Handeln an Gewissen, Fairness und Respekt vor dem Wild auszurichten. Nicht alles, was rechtlich erlaubt ist, ist auch jagdmoralisch klug oder vertretbar. Der Begriff beschreibt daher die innere Haltung des Jägers.

Bezug zur Waidgerechtigkeit

Jagdmoral zeigt sich im sicheren Ansprechen, im Unterlassen riskanter Schüsse und im konsequenten Verhalten nach dem Schuss. Sie schließt auch den sorgsamen Umgang mit Mitjägern, Hunden und Lebensräumen ein. In der Ausbildung wird sie oft zusammen mit Waidgerechtigkeit behandelt, ist aber stärker die persönliche Gewissensebene.