Hundeleine
Leine zum sicheren Führen des Jagdhundes; in der Nachsuche als Schweißriemen spezialisiert.
Die Hundeleine ist das Verbindungselement zwischen Hund und Führer und dient der sicheren Führung des Jagdhundes. Bei der Nachsuche wird eine spezielle Schweißleine (Schweißriemen) verwendet, die dem Hund ausreichend Freiheit zum Fährtenlesen lässt, ihn aber kontrolliert hält.
Definition
Die Hundeleine ist ein Band, Seil oder Riemen, der den Hund am Halsband oder Geschirr mit dem Führer verbindet. Für die Jagd gibt es spezialisierte Leinen: Kurzleine (direkte Führung), Schleppleine (Training und sichere Ausbildungsarbeit), Flexi-Leine (variable Länge), Schweißriemen/Schweißleine (5–20 m, für die Nachsuche auf Fährten).
Schweißriemen in der Nachsuche
Bei der Nachsuche auf angeschossenes Wild wird der Schweißriemen (eine lange, oft geflochtene Leder- oder Kunststoffleine) eingesetzt. Er gibt dem Hund die nötige Freiheit zum Aufnehmen und Verfolgen der Schweißfährte, ermöglicht dem Führer aber gleichzeitig das Folgen und Kontrollieren des Hundes. Längen von 5–20 m sind üblich.
Prüfungswissen
In der Jägerprüfung: Hundeleine als Teil der Jagdhundeausrüstung. Merke: Schweißriemen = spezialisierte lange Leine für die Nachsuche. Hund an der Leine (Hundeleinen-Pflicht) in der Schonzeit und außerhalb des Jagdreviers. Nach der Jagd muss der Hund gesichert (angeleint oder im Zwinger) untergebracht werden.
Verwandte Begriffe