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Lexikon
Jagdhunde·Niedrige Prüfungsrelevanz

Halsband

Am Hals des Jagdhundes befestigtes Band zur Führung, Identifikation oder als GPS-Träger.

Das Halsband ist ein am Hals des Jagdhundes getragenes Band oder Ring aus Leder, Nylon oder Metall. Es dient zur Führung an der Leine, zur Identifikation (Hundemarke) oder als Träger für GPS-Ortungsgeräte. Ein tierschutzgerecht sitzendes Halsband ohne Strangulierungsrisiko ist Pflicht.

Definition

Das Halsband ist ein Band oder Ring, das um den Hals des Jagdhundes gelegt wird. Als Führungshalsband dient es zur Verbindung von Hund und Leine. Als Identifikationsband trägt es Hundemarke, Name und Telefonnummer des Führers. Als Ausrüstungsträger hält es GPS-Sender, Telemetrieempfänger oder Beleuchtungselemente für die Nachtsucharbeit.

Typen und Einsatz im Jagdbetrieb

Für die Jagd werden eingesetzt: Lederhalsband (robust, klassisch), Nylonhalsband (waschbar, leicht), Zugstopphalsband (verhindert Entkommen), GPS-Halsbänder (ermöglichen Ortung bei Nachsuche und Drückjagd). In deutschen Revieren sind GPS-Halsbänder für Nachsuchehunde zunehmend Standard. Würgehalsbänder sind im Jagdeinsatz tierschutzrechtlich umstritten.

Prüfungswissen

In der Jägerprüfung: Halsband als Teil der Jagdhundeausrüstung. Merke: GPS-Halsband für Nachsuchehunde und Drückjagdhunde erhöht Auffindbarkeit und Sicherheit. Hund muss sicher identifizierbar sein (in den meisten Bundesländern Pflicht). Das Halsband darf den Hund nicht einengen oder gefährden.