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Lexikon
Wildbiologie·Mittlere Prüfungsrelevanz

Hochgebirge

Gebirgszone über der Waldgrenze; Lebensraum von Gams, Steinbock, Schneehuhn und Alpendohle.

Das Hochgebirge bezeichnet die alpinen und nivalen Lagen über der Baumgrenze. Es ist der charakteristische Lebensraum von Gamswild, Steinbock, Schneehuhn und zahlreichen Alpenvogelarten. Die Jagd im Hochgebirge stellt besondere Anforderungen an Kondition, Ausrüstung und Gebirgskenntnis.

Definition

Das Hochgebirge bezeichnet die Gebirgszone oberhalb der Waldgrenze (ca. 1.800–2.000 m in den Alpen). Es gliedert sich in: subalpine Zone (bis Waldgrenze), alpine Zone (Almen, Geröll, Felsbänder) und nivale Zone (Gletscher, Dauerschnee). Im jagdlichen Kontext ist das Hochgebirge Lebensraum von Gams, Steinbock und Schneehuhn.

Jagd im Hochgebirge

Die Hochgebirgsjagd stellt besondere Anforderungen: extreme körperliche Belastung, Absturzgefahr, schnelle Wetterwechsel, erschwerter Abtransport von erlegtem Wild. Jäger benötigen alpine Ausrüstung (Bergstiefeln, Steigkrallen), Gebirgskenntnis und müssen oft frühmorgens aufbrechen, um Wild noch in günstigem Gelände anzutreffen. Nach erlegtem Wild ist ein Sturzsicherung beim Bergstechen wichtig.

Prüfungswissen

In der Jägerprüfung: Hochgebirge als Lebensraum von Gamswild und Steinbock. Merke: Hochgebirgsjagd erfordert besondere Sorgfalt bei Kugelfang (keine Schüsse in unübersichtliches Gelände, Gefahr von Abprallern an Felsen). Schonzeiten für Gams im Hochgebirge beachten. Wildrettung nach dem Schuss besonders anspruchsvoll.

Relevante Wildarten

Gamswild·Steinbock