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Lexikon
Hege·Hohe Prüfungsrelevanz

Hegeschau

Regelmäßige öffentliche Veranstaltung zur Präsentation und Bewertung von Trophäen und Hegearbeit.

Die Hegeschau ist eine regelmäßig (meist jährlich) stattfindende Veranstaltung, auf der Jäger die erlegten Trophäen des Jagdjahres ausstellen und bewerten lassen. Sie dient der Transparenz, dem Erfahrungsaustausch und der öffentlichen Darstellung der jagdlichen Hege. In vielen Bundesländern ist sie gesetzlich vorgeschrieben.

Definition

Die Hegeschau (auch: Trophäenschau) ist eine Veranstaltung, bei der alle in einem Jagdjahr erlegten Trophäen (Gehörne, Geweihe, Grandeln, Fänge, Schalen u.a.) öffentlich ausgestellt und fachlich bewertet werden. Sie findet auf Hegerings- oder Kreisjägerschaftsebene statt und ist in vielen Bundesländern verpflichtend nach Landesjagdgesetz vorgeschrieben.

Bedeutung und Ablauf

Auf der Hegeschau werden Trophäen nach CIC-Bewertungsschema oder landesüblichen Verfahren bewertet. Neben der Trophäenbewertung werden häufig auch Daten zur Bestandssituation (Abschusszahlen, Geschlechterverhältnisse, Altersklassenverteilung) präsentiert. Die Hegeschau dient der Transparenz gegenüber Grundeigentümern, Forstbehörden und der Öffentlichkeit.

Prüfungswissen

In der Jägerprüfung: Hegeschau = Pflichtveranstaltung in vielen Bundesländern. Merke: Alle erlegten Trophäen müssen vorgelegt werden. Zweck: Transparenz, Qualitätskontrolle, Dokumentation des Hegegeschehens. Die Abgabe der Trophäen bei der Hegeschau ist in manchen Ländern gesetzlich vorgeschrieben.