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Lexikon
Wildbiologie·Niedrige Prüfungsrelevanz

Geschwader

Größerer, geordnet fliegender Verband von Zugvögeln oder Wasservögeln (z.B. Gänse in V-Formation).

Als Geschwader bezeichnet man im jagdlichen Sprachgebrauch einen größeren, geordnet fliegenden Verband von Zug- oder Wasservögeln, besonders Wildgänsen. Die typische V-Formation erlaubt den hinteren Tieren, den Windschatten des Vorfliegers zu nutzen. Das Erkennen von Geschwaderflug ist für die Wasservogeljagd relevant.

Definition

Ein Geschwader ist ein größerer, meist in Formation fliegender Verband von Wasservögeln oder Zugvögeln. Typische Beispiele sind Graugänse und Kanadagänse, die in charakteristischer V-Formation oder schräger Linie fliegen. Diese Formation ermöglicht den nachfolgenden Vögeln, den Windschatten des vorderen Vogels zu nutzen, und spart auf langen Zugstrecken erhebliche Energie.

Bedeutung für die Wasservogeljagd

Das Erkennen von Geschwaderflug ist für den Wasservogeljäger wichtig, um Einfall, Zugrichtung und Flughöhe zu beurteilen. Auf Wildgänse und Wildenten wird die Jagd oft während der Morgen- und Abendflüge ausgeübt, wenn die Vögel zwischen Schlafgewässern und Nahrungsfeldern pendeln. Das sichere Ansprechen der Vogelart im Flug ist prüfungsrelevant.

Prüfungswissen

In der Jägerprüfung: Zugvögel und ihre Flugformationen sind Teil der Vogelkunde. Merke: Gänse fliegen in V-Formation, Enten meist in weniger geordneten Schwärmen. Das sichere Ansprechen von Wasservögeln im Flug (Graugans, Stockente) ist prüfungsrelevant. Schon- und Jagdzeiten für Wasservögel beachten.