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Lexikon
Jagdpraxis·Hohe Prüfungsrelevanz

Fasanenjagd

Bejagung des Fasans in geeigneten Niederwildrevieren und zu passender Jagdzeit.

Die Fasanenjagd gehört zur klassischen Niederwildjagd in strukturreicher Feldlandschaft. Sie verbindet Flintenschuss, sichere Artansprache, Hundearbeit und konsequente Waidgerechtigkeit in einer jagdlich anspruchsvollen Form.

Jagdform

Unter Fasanenjagd versteht man die gezielte Bejagung des Fasans innerhalb der geltenden Jagdzeit. Sie findet häufig in Form von Feldjagd oder als Teil einer Gesellschaftsjagd mit Hunden statt. Geschossen wird überwiegend mit der Flinte auf auffliegendes Federwild.

Wichtige Voraussetzungen

Voraussetzung sind ein geeigneter Bestand, strukturreiche Deckung, sichere Schussverhältnisse und brauchbare Hunde. Gute Hundearbeit ist wichtig, weil gedrückte oder geflügelte Stücke sonst leicht verloren gehen können. Außerdem muss der Jäger Hahn, Henne und andere aufstehende Vogelarten sicher unterscheiden.

Prüfungswissen

In Prüfungen wird die Fasanenjagd meist zusammen mit Niederwildhege, Flinte, Schrot und Flugwild behandelt. Gefragt wird also nicht nur nach der Art, sondern nach dem gesamten jagdpraktischen Zusammenhang. Merke: Ohne passenden Lebensraum und saubere Hundearbeit ist eine gute Fasanenjagd nicht waidgerecht.