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Lexikon
Wildbiologie·Mittlere Prüfungsrelevanz

Elch

Größtes Schalenwild Europas, in Deutschland nur selten als Wechselwild.

Der Elch ist das größte Schalenwild Europas und an langen Läufen, hohem Widerrist und breitem Haupt gut zu erkennen. In Deutschland tritt er nur vereinzelt als Zuwanderer auf, unterliegt aber dem Jagdrecht und steht ganzjährig unter Schonung.

Merkmale der Art

Der Elch gehört zum Hochwild und ist durch seine enorme Körperhöhe, die langen Läufe und den massigen Kopf unverwechselbar. Hirsche tragen ein schaufelförmiges Geweih, Kühe sind geweihlos. Die Art ist an sumpfige, wasserreiche und ausgedehnte Waldlandschaften angepasst und nimmt viel Wasser- und Ufervegetation auf.

Vorkommen in Deutschland

In Deutschland gibt es keine flächendeckenden frei lebenden Bestände, wohl aber vereinzelte Zuwanderungen aus Nachbarpopulationen. Deshalb wird der Elch hier meist als seltenes Wechselwild wahrgenommen. Für Jäger ist wichtig zu wissen, dass die Art zwar dem Jagdrecht unterliegt, praktisch aber ganzjährig geschont ist.