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Lexikon
Wildbiologie·Mittlere Prüfungsrelevanz

Deckfarbe

Farbe des sichtbaren Oberhaarkleides oder der äußeren Fellschicht.

Deckfarbe beschreibt die äußerlich sichtbare Fell- oder Haarfarbe eines Tieres. Sie ist für Artenkenntnis, Farbvarianten und saisonale Beobachtungen wichtig, darf aber nie als einziges Ansprachemerkmal verwendet werden.

Was gemeint ist

Mit Deckfarbe ist die Färbung der obersten, sichtbaren Haar- oder Fellschicht gemeint. Sie kann artspezifisch, individuell oder jahreszeitlich verschieden ausfallen. Gerade bei Raubwild und Federwild wird die äußere Färbung häufig besonders genau beschrieben.

Bedeutung für die Ansprache

Die Deckfarbe hilft bei der Einordnung von Farbvarianten, Altersunterschieden oder saisonalen Wechseln. Sie reicht aber allein nicht aus, um Art, Geschlecht oder Alter sicher festzustellen. In der Prüfung wird deshalb gern gefragt, welche Merkmale gemeinsam beurteilt werden müssen.

Häufige Verwechslung

Deckfarbe ist die äußere sichtbare Färbung und nicht automatisch identisch mit Unterwolle, Hautfarbe oder einzelnen Abzeichen.