Ansitzdrückjagd
Bewegungsjagd mit fest sitzenden Schützen und vorsichtig gedrücktem Wild.
Die Ansitzdrückjagd verbindet den ruhigen, festen Schützenstand mit den Grundsätzen der Drückjagd. Das Wild wird nicht laut getrieben, sondern in kleinen Bereichen langsam in Bewegung gebracht und den Schützen möglichst ruhig vorgebracht.
Definition
Eine Ansitzdrückjagd ist eine Form der Bewegungsjagd, bei der die Schützen fest und möglichst erhöht auf Ansitzeinrichtungen sitzen. Treiber und Hunde bewegen das Wild nur mäßig, sodass es nicht kopflos, sondern ziehend oder langsam flüchtend vor die Stände kommt. Dadurch soll ein sicheres Ansprechen und ein ruhigerer Schuss ermöglicht werden.
Organisation und Ablauf
Wichtig sind eine klare Standvergabe, sichere Schussfelder, gut eingewiesene Hundeführer und ein sauberes Treibenkonzept. Gerade in strukturreichen Revieren kann die Ansitzdrückjagd helfen, Wechsel auszunutzen und gleichzeitig Sicherheitsabstände einzuhalten. Sie ist besonders dann sinnvoll, wenn das Wild bei großem Jagddruck sehr vorsichtig reagiert.
Prüfungswissen
Prüfungsfragen zielen oft auf die Unterschiede zwischen Treibjagd, Drückjagd und Ansitzdrückjagd. Entscheidend ist das langsame Zudrücken des Wildes und der fest zugewiesene Ansitzstand des Schützen. Sicherheit, Kugelfang und Standdisziplin stehen immer über Streckenwunsch.
Verwandte Begriffe