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Lexikon
Wildbiologie · Jägersprache·Hohe Prüfungsrelevanz

Äser

auch: Geäse

Jägersprachliche Bezeichnung für das Maul (Mund) des Schalenwildes.

Der Äser ist die jägersprachliche Bezeichnung für das Maul des wiederkäuenden Schalenwildes. Beim Schwarzwild spricht man dagegen vom Gebrech. Die Unterscheidung ist ein typisches Prüfungsthema.

Definition

Äser bezeichnet in der Jägersprache das Maul beim wiederkäuenden Schalenwild (Reh-, Rot-, Dam-, Gams-, Muffelwild). Das Wort leitet sich von äsen (fressen) ab. Beim Schwarzwild heißt das Maul dagegen Gebrech, beim Hasen Schnippe.

Verwechslungsgefahr

Häufiger Prüfungsfehler: Äser wird auch für Schwarzwild verwendet. Korrekt ist: Äser nur bei Wiederkäuern, Gebrech beim Schwarzwild. Bei Raubwild spricht man vom Fang.

Häufige Verwechslung

Äser gilt nur für wiederkäuendes Schalenwild. Beim Schwarzwild heißt es Gebrech, beim Hasen Schnippe, bei Raubwild Fang.