Abbrüten
Bebrüten eines Geleges bis zum Schlupf der Jungvögel.
Abbrüten bezeichnet den Abschluss der Brutphase, wenn Eier erfolgreich bebrütet und die Jungvögel zum Schlupf gebracht werden. Der Begriff gehört in die Wildbiologie des Federwildes und nicht in die Wildbretversorgung.
Begriff
Abbrüten bedeutet, ein Gelege bis zum Schlupf der Jungvögel erfolgreich zu bebrüten. Es beschreibt also einen Vorgang der Fortpflanzung beim Federwild. Mit dem Entfernen von Federn oder Rupfen hat der Begriff nichts zu tun.
Biologischer Zusammenhang
Während der Brutzeit werden Eier durch das Elterntier warmgehalten und gewendet. Nach artspezifischer Brutdauer schlüpfen die Jungvögel. Ob ein Gelege erfolgreich abgebrütet wird, hängt stark von Witterung, Störung und Prädationsdruck ab.
Prüfungswissen
In der Prüfung ist wichtig, den Begriff korrekt der Fortpflanzungsbiologie des Federwildes zuzuordnen. Wer Abbrüten mit Rupfen oder Wildversorgung verwechselt, antwortet falsch. Eine gute Antwort nennt Gelege, Brutdauer und Schlupf.
Häufige Verwechslung
Abbrüten meint das Bebrüten eines Geleges bis zum Schlupf und nicht das Rupfen von Federwild.
Verwandte Begriffe