Jagdprüfung.de
Lexikon
Wildbiologie·Hohe Prüfungsrelevanz

Waldkante

Grenzlinie zwischen geschlossenem Wald und angrenzender Offenfläche oder Struktur.

Die Waldkante ist für Wild ein besonders attraktiver Übergangsraum. Hier treffen Deckung und Nahrungsangebote aufeinander, weshalb solche Linien oft stark genutzt werden.

Übergang mit Struktur

Eine Waldkante ist mehr als ein scharfer Rand, denn oft entsteht ein abgestufter Übergang aus Strauch- und Krautschicht. Solche Kanten gliedern den Lebensraum und schaffen vielfältige Mikrobereiche. Deshalb sind sie ökologisch besonders wertvoll.

Wert für Beobachtung und Hege

Wild nutzt Waldkanten gern zum Anwechseln, Sichern und Äsen. Zugleich reagieren diese Bereiche empfindlich auf Störung und falsche Pflege. Der Begriff ist darum sowohl für Ansitzplanung als auch für Waldrandhege bedeutsam.