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Lexikon
Waffenkunde·Hohe Prüfungsrelevanz

Schuss

Der Schuss bezeichnet den Vorgang des Abfeuerns einer Jagdwaffe sowie das dabei erzeugte Projektil.

In der Waffenkunde beschreibt der Schuss den ballistischen Vorgang von der Zündung der Treibladung bis zum Auftreffen des Projektils auf das Ziel. Für den Jäger sind Kenntnisse über Mündungsenergie, Flugbahn und Endwirkung entscheidend.

Definition

Der Schuss umfasst den gesamten Vorgang des Abfeuerns einer Schusswaffe: Betätigung des Abzugs, Zündung des Zündhütchens, Verbrennung der Treibladung, Beschleunigung des Geschosses im Lauf und den Flug des Projektils zum Ziel.

Ballistische Grundlagen

Wichtige ballistische Begriffe sind Mündungsenergie (E0), Auftreffenergie (Ex) und Geschossgeschwindigkeit (v0). Für Schalenwild gelten in Deutschland Mindestanforderungen an die Auftreffenergie (z.B. 2000 J für Rotwild).

Prüfungsrelevanz

In der Jägerprüfung ist Waffenkunde ein eigenständiges Prüfungsfach. Prüfungsrelevant sind Schussarten, Ballistik und gesetzliche Mindestanforderungen an Munition sowie das sichere Umgehen mit Waffen.

Relevante Wildarten

Rotwild·Rehwild·Schwarzwild