Nachtansitz
Ansitzjagd in Dunkelheit oder tiefer Dämmerung unter besonders hohen Sicherheitsanforderungen.
Der Nachtansitz ist eine Form des Ansitzes, bei der Wild in den Nachtstunden oder an der Grenze zur Dunkelheit erwartet wird. Er verlangt ruhiges Verhalten, sichere Ansprechbarkeit und besonders sorgfältige Beachtung von Schussfeld und Kugelfang.
Jagdform bei Dunkelheit
Beim Nachtansitz wartet der Jäger von einem festen Stand aus auf Wild, das in der Dunkelheit oder späten Dämmerung aktiv wird. Typisch sind erhöhte Anforderungen an Ruhe, Orientierung und Beobachtung. Der Begriff beschreibt damit keine eigene Jagdrechtlichkeit, sondern eine zeitliche Form des Ansitzes.
Sicherheit und Ansprechen
Je schlechter die Sicht, desto wichtiger werden eindeutige Wildansprache und ein verlässlicher Kugelfang. Unsichere Schüsse haben beim Nachtansitz keinen Platz. In der Prüfung zählt deshalb weniger Romantik als die nüchterne Frage, ob ein Schuss sicher und waidgerecht möglich ist.
Verwandte Begriffe