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Lexikon
Waffenkunde·Hohe Prüfungsrelevanz

Kombinationswaffe

Waffe mit Kugel- und Schrotlauf oder mehreren unterschiedlich nutzbaren Läufen.

Kombinationswaffen vereinen verschiedene Laufarten in einer Jagdwaffe. Sie sind besonders dort interessant, wo auf unterschiedlichstes Wild und wechselnde Situationen reagiert werden muss.

Bauarten

Kombinationswaffen verbinden mindestens zwei unterschiedlich nutzbare Läufe miteinander. Typische Beispiele sind Bockbüchsflinte, Drilling oder ähnliche Mehrlaufwaffen. Ihr Grundgedanke ist Vielseitigkeit im jagdlichen Einsatz.

Vorteile und Grenzen

Solche Waffen erlauben, je nach Situation Kugel oder Schrot einzusetzen. Dafür sind sie oft schwerer, komplexer und teurer als reine Büchsen oder Flinten. In der Prüfung wird deshalb häufig nach ihrem Verwendungszweck und ihren typischen Bauformen gefragt.

Prüfungswissen

Wichtig ist die Abgrenzung zu reinen Büchsen und reinen Flinten. Kandidaten sollten typische Beispiele nennen und den praktischen Mehrwert erklären können. Die Kombinationswaffe ist ein klassischer Grundbegriff der Waffenkunde.