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Lexikon
Waffenkunde·Hohe Prüfungsrelevanz

Kimme

Hinterer Teil der offenen Visierung einer Schusswaffe – bildet zusammen mit dem Korn die Zieleinrichtung.

Die Kimme ist der hintere Teil der offenen Visierung. Zusammen mit dem Korn (vordere Zieleinrichtung) ermöglicht sie das Zielen. Bei korrektem Visierbild sitzt das Korn mittig und bündig in der Kimme.

Definition

Die Kimme ist die hintere Visiereinrichtung einer Schusswaffe. Sie besteht meist aus einer V- oder U-förmigen Einkerbung, in die das Korn (vordere Visierung) beim Zielen eingepasst wird. Die Kimme sitzt auf der Visierleiste und kann oft in der Höhe verstellt werden.

Visierbild

Für das korrekte Visierbild muss das Korn mittig und bündig in der Kimme sitzen (Fleck-Korn). Beim Feinschuss: Korn fein aufgesetzt. Beim Fleckschuss: Korn auf den Zielpunkt halten. Merke: Trifft der Schuss zu hoch → Korn war zu hoch in der Kimme.