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Lexikon
Jagdpraxis·Mittlere Prüfungsrelevanz

Feldjagd

Jagd in offener Feldflur auf dort vorkommendes Niederwild und anderes Feldwild.

Feldjagd beschreibt die Jagdausübung in der offenen Agrarlandschaft. Sie verlangt weite Übersicht, gutes Schätzen von Entfernungen, sichere Hundearbeit und ein Verständnis für Deckung, Wind und Nutzung der Feldstrukturen durch das Wild.

Definition

Unter Feldjagd versteht man Jagdformen, die überwiegend in offener oder halboffener Feldlandschaft stattfinden. Betroffen sind vor allem Niederwildarten wie Hase, Fasan oder anderes Feldfederwild. Anders als im Wald bestimmen hier weite Sicht, Feldfrüchte, Hecken und Ackerrandstrukturen den Jagdablauf.

Besonderheiten

Auf der Feldjagd spielen Wind, Deckungslinien und Bewegungsmuster des Wildes eine große Rolle. Vorstehhunde, Stöberhunde oder brauchbare Apportierarbeit sind je nach Wildart besonders wichtig. Außerdem verlangt die offene Landschaft einen sauberen Umgang mit Schusswinkeln, Nachbarn, Wegen und Siedlungsnähe.