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Lexikon
Jagdhunde·Mittlere Prüfungsrelevanz

Einkreisen

Festhalten oder Binden von Wild durch kreisendes Arbeiten des Hundes.

Einkreisen beschreibt das Verhalten eines Hundes, Wild nicht direkt zu packen, sondern es durch Bewegung, Druck und Laut auf engem Raum zu binden. Das kann bei wehrhaftem oder krankem Wild jagdpraktisch nützlich sein, verlangt aber Führigkeit und Kontrolle.

Definition

Beim Einkreisen arbeitet der Hund um ein Stück Wild herum, hält es in Bewegung oder an Ort und Stelle und verschafft dem Führer Zeit zum Herankommen. Das Verhalten ist besonders bei wehrhaftem Wild oder in dichter Deckung bedeutsam. Ziel ist nicht das unkontrollierte Hetzen, sondern das kontrollierte Binden des Wildes.

Praktische Bedeutung

Ein kreisender Hund muss mutig, aber zugleich gehorsam und führig sein. Vor allem bei Schwarzwild oder krankem Stück darf er sich nicht selbst in unnötige Gefahr bringen. In der Prüfung wird der Begriff eher über Jagdhundearbeit und unerwünschte Verwechslungen mit Apportieren oder bloßem Verbellen abgefragt.

Häufige Verwechslung

Einkreisen ist nicht Apportieren; der Hund bringt nichts zum Führer, sondern hält Wild kontrolliert fest oder gebunden.