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Lexikon
Hege·Niedrige Prüfungsrelevanz

Ackervergissmeinnicht

auch: myosotis arvensis, acker-vergissmeinnicht

Kleine Wildpflanze der Äcker und Brachen mit meist hellblauen Blüten.

Das Ackervergissmeinnicht (`Myosotis arvensis`) ist ein typisches Ackerwildkraut. Für die Hege ist es als Bestandteil artenreicher Feldflora und als Insektenpflanze von Bedeutung.

Begriff

Das Ackervergissmeinnicht (`Myosotis arvensis`) ist eine zierliche Wildpflanze aus der Familie der Raublattgewächse. Es besiedelt Äcker, Brachen, Wegränder und offene Ruderalstellen. Charakteristisch sind die kleinen, meist hellblauen Blüten.

Erkennung und Vorkommen

Die Pflanze bleibt meist eher niedrig und blüht über einen langen Zeitraum. Sie wächst bevorzugt auf offenen, eher störungsgeprägten Standorten der Feldflur. Als typisches Ackerwildkraut gehört sie zur Begleitflora extensiver oder weniger intensiv bearbeiteter Flächen.

Bedeutung für Hege und Feldflora

Für die Jagd ist das Ackervergissmeinnicht keine Schlüsselart, aber ein nützlicher Hinweis auf strukturreiche Feldflora. Solche Pflanzen fördern Insekten und damit indirekt auch die Lebensgrundlagen vieler Niederwildarten. In der Hege spielen sie deshalb als Teil artenreicher Saum- und Ackerbiotope eine Rolle.

Häufige Verwechslung

Ackervergissmeinnicht ist zierlicher als gärtnerische Vergissmeinnicht-Arten und gehört zur Ackerbegleitflora.