Jagdlexikon

Ziegenmelker

Wildbiologie · auch Nachtschwalbe, Caprimulgus europaeus

Der Ziegenmelker, auch Nachtschwalbe genannt, ist ein nachtaktiver Insektenjäger mit rindenfarbenem Gefieder, der in lichten Kiefernwäldern und Heiden am Boden brütet.

Ziegenmelker · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Ziegenmelker · KI-generierte Illustration

Er ist rund 24 bis 28 cm lang, mit langen, spitzen Flügeln, langem Schwanz und winzigem Schnabel, aber riesigem Rachen, um den steife Borsten stehen. Das grau-braun-schwarz gemusterte Gefieder gleicht Rinde und Laubstreu so sehr, dass der Vogel tagsüber reglos auf dem Boden oder längs auf einem Ast fast unsichtbar ist. Das Männchen zeigt im Flug weiße Flecken an Flügeln und Schwanz. Mit den Schwalben ist er trotz des Namens nicht verwandt.

In der Dämmerung und nachts fängt er Nachtfalter, Käfer und andere Fluginsekten im Flug. Bekannt ist der minutenlange, schnurrende Gesang der Männchen, dazu klatschen sie mit den Flügeln. Die zwei Eier liegen ohne Nest auf dem kahlen Boden. Er ist nur von etwa Mai bis September hier und überwintert in Afrika. Nach der Bundesartenschutzverordnung ist er streng geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion