Lexikon

Winden

Wildbiologie · Jägersprache · auch wittern

Winden heißt in der Jägersprache das Riechen von Wild und Hund; bekommt ein Stück Wind vom Jäger, flüchtet es meist.

Für die meisten Haarwildarten ist der Geruch der wichtigste Warnsinn; besonders gut winden Schwarzwild, Rotwild und Rehwild. Der Jäger pirscht deshalb gegen den Wind oder mit Seitenwind und setzt sich so an, dass der Wind vom Wild zu ihm weht, nicht umgekehrt. Die Nase des Schalenwildes heißt Windfang, beim Schwarzwild heißt die Rüsselscheibe Wurf.

Verwandte Begriffe

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion