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Lexikon
Wildbiologie · Jägersprache·Hohe Prüfungsrelevanz

Winden

Jagdsprachlicher Ausdruck für das Aufnehmen von Gerüchen durch das Wild.

Winden beschreibt die Geruchsaufnahme des Wildes in jagdsprachlicher Form. Der Begriff macht deutlich, wie entscheidend Geruch und Windrichtung für Verhalten, Flucht und Jagderfolg sind.

Gerüche wahrnehmen

Beim Winden nimmt das Wild Witterung aus der Umgebung auf und verarbeitet Geruchsinformationen. Das geschieht oft in enger Verbindung mit Windrichtung und Kopfhaltung. Der Begriff gehört damit zur jagdlichen Sprache der Sinnesleistungen.

Bedeutung für Ansitz und Pirsch

Wer gegen den Wind pirscht oder falsch ansitzt, wird vom Wild häufig früh gewunden. Deshalb ist Geruchssinn beim Wild ein zentrales Thema jeder Jagdpraxis. Für die Prüfung ist Winden ein anschauliches Beispiel für die Macht der Witterung.