Passgang
Gangart, bei der die Beine derselben Körperseite nahezu gleichzeitig gesetzt werden.
Der Passgang ist eine besondere Bewegungsform und kein typisch jagdlicher Spezialausdruck. Für Revierbeobachtung und Tierbeurteilung ist er dennoch hilfreich, weil Gangarten viel über Art, Zustand und Bewegung verraten.
Was bei dieser Gangart passiert
Beim Passgang werden Vorder- und Hinterbein derselben Seite nahezu gleichzeitig bewegt. Das unterscheidet ihn vom diagonalen Trab. Die Gangart kommt bei bestimmten Arten regelmäßig, bei anderen nur situativ oder gar nicht vor.
Nutzen für Beobachtung
Wer Tierbewegungen lesen kann, erkennt oft schneller Art, Tempo und körperliche Auffälligkeiten. Passartige Bewegungen können auch bei Erschöpfung, Verletzung oder auf glattem Untergrund anders wirken als normaler Schritt oder Trab. Prüfungsrelevant ist der Begriff eher ergänzend im Bereich Bewegungsbeobachtung.
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