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Lexikon
Jagdpraxis · Jägersprache·Niedrige Prüfungsrelevanz

Gemsbart

auch: Gamsbart

Synonymer Begriff für Gamsbart; gebräuchlich vor allem in Österreich und der Schweiz.

Gemsbart ist die ältere und in Österreich sowie der Schweiz gebräuchlichere Bezeichnung für den Gamsbart. Es handelt sich um dasselbe traditionelle Ziergesteck aus den langen Rückenhaaren der Gemse, das am Trachtenhut getragen wird. Im deutschen Sprachraum sind beide Begriffe gleichbedeutend.

Definition

Der Gemsbart ist ein Synonym für den Gamsbart und bezeichnet den aus den langen Rückenhaaren der Gemse (Rupicapra rupicapra) hergestellten traditionellen Trachtenschmuck. Der Begriff 'Gems' ist die ältere und in Österreich sowie der Schweiz gebräuchlichere Form des Namens, während in Bayern und Süddeutschland 'Gams' üblicher ist. Das Ziergesteck selbst ist identisch.

Verwendung und regionaler Sprachgebrauch

Wie beim Gamsbart werden die langen, dunklen Haare des Rückenstrangs des Bockes zu einem Bündel gebunden und am Trachtenhut befestigt. In Österreich und der Schweiz ist der Begriff 'Gemsbart' traditionell verbreiteter. Die Qualitätskriterien (Länge, Dichte, Farbe) sind identisch mit denen des Gamsbarts.

Prüfungswissen

Für die Jägerprüfung: Gemsbart = Gamsbart (Synonym). Merke: Die Gemse heißt in der Jägersprache auch 'Gams'. Beide Begriffe bezeichnen dasselbe Tier (Rupicapra rupicapra) und denselben Trachtenschmuck. Die regionale Schreibweise variiert je nach Bundesland.

Relevante Wildarten

Gamswild