Jägerprüfung Saarland · Sachgebiet sl_sg1 · Frage 157
Ein Jäger sieht in einem fremden Revier ein angefahrenes Stück Rehwild schwer- verletzt am Straßenrand liegen. Er hat eine Pistole bei sich, deren Mündungsener- gie unter 200 Joule liegt.
Antwortmöglichkeiten
- AEr darf nichts tun, weil er dort nicht jagdausübungsberechtigt ist;
- Ber darf nichts tun, weil nicht er, sondern ein anderer den Zustand des Rehes verursacht hat;
- Cer darf nichts tun, weil die von ihm mitgeführte Faustfeuerwaffe nicht die Mündungs- energie von 200 Joule erbringt;
- Der darf nichts tun, weil ihm die erforderliche Schießerlaubnis fehlt;
- Eda er grundsätzlich verpflichtet ist, dem Wild Schmerzen und Leiden zu ersparen, muss er mit der mitgeführten Pistole den Fangschuss antragen, wenn dadurch niemand gefährdet wird; die Handlung ist durch Notstand gerechtfertigt.✓ richtig
Lösung
Antwort E ist korrekt.
Jagdrecht #157
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